Das HolzKraft­Werk – Energie aus Restholz

Holzschnitzel, Rindenschnitzel, Sägespäne – sie sind unsere Ressourcen zur nachhaltigen Energieerzeugung. Der Prozess dahinter: die «Wärme-Kraft-Kopplung». Aus ihr entstehen Fernwärme, Strom und Holzpellets. Die perfekte Alternative zu Öl und Gas.

Energie nutzen,
die bereits vorhanden ist

In der Holzverarbeitung bleibt Restholz übrig, das heute nur teilweise energetisch genutzt wird. Das HolzKraftWerk setzt genau hier an: Es nutzt diesen bestehenden Rohstoff konsequent und regional.

Wärme-Kraft-Kopplung

Das HolzKraftWerk ist kein klassisches Kraftwerk, sondern ein integriertes Energiesystem.
Im Zentrum steht eine moderne Wärme‑Kraft‑Kopplung:

Restholz wird verbrannt

Die entstehende Wärme erzeugt Dampf.

Der Dampf treibt Generatoren zur Stromproduktion an.

Die verbleibende Wärme wird für Fernwärme genutzt.

Dreifache Energienutzung

Wärme

als Hauptprodukt

Strom

als erneuerbare Band- und Winterenergie

Holzpellets

zur Einspeicherung überschüssiger Abwärme

So wird die im Restholz enthaltene Energie nahezu vollständig genutzt. Abwärme geht nicht verloren, sondern wird gezielt weiterverwendet.

Fernwärme als Ersatz für Öl und Gas

Die erzeugte Wärme wird über Fernwärmenetze genutzt. Sie ersetzt fossile Heizsysteme und ermöglicht eine langfristige, planbare Wärmeversorgung.

  • In Kradolf‑Schönenberg kann bestehende Fernwärmeinfrastruktur weiterentwickelt werden.
  • In Sulgen besteht grosses Ausbaupotenzial, da heute noch kein flächendeckendes Fernwärmenetz vorhanden ist.

Wer hinter dem Projekt steht

Initiantin des Projekts ist die ThurHOLZ GmbH, ein seit Jahrzehnten in Buhwil verankertes Holzverarbeitungsunternehmen. ThurHOLZ GmbH hat den Anspruch, anfallendes Restholz konsequent und regional zu verwerten, anstatt dieses aufwändig abzuführen.

Ein Projekt mit Zukunft

Das HolzKraftWerk verbindet ökologische Verantwortung, wirtschaftliche Vernunft und gemeindepolitische Weitsicht. Es schafft eine stabile Basis für die Energieversorgung von heute und morgen und stärkt die Region als Ganzes.